Für jedes Unternehmen gibt es Wege sich widerstandsfähig zu machen, um wirtschaftlich schwierige Zeiten möglichst gut zu überstehen. Erfahren Sie, wie Ihnen dabei die Digitalisierung Ihrer Abteilungen über eine zentrale Plattform hilft. Das Zauberwort heißt: xRM – Extended Relationship Management oder Anything-Relationship-Management.
Zum Steuern von Kundenbeziehungen sind Vertriebs-Informations-Systeme bzw. Lösungen für Customer-Relationship-Management (CRM) etabliert. xRM geht in seinem Nutzen für Unternehmen weit darüber hinaus.
Doch was bedeutet das „x“? Es steht – wie in der Mathematik – für eine Variable, die ein klassisches CRM-System in alle möglichen Dimensionen erweitert. Im Idealfall umspannt xRM ein Unternehmen wie ein Spinnennetz, d.h. Vertrieb, Einkauf, Marketing, Projektierung, Service oder Support werden verknüpft mit Mitarbeitern, Lieferanten, Partnern oder – natürlich – Kunden.
Dieser „360°-Blick“ über das Unternehmen hat viele Vorteile:
- Die Prozesse eines Unternehmens können abgebildet, bewertet und gegebenenfalls optimiert werden. Das bringt den Unternehmen Ersparnisse in zeitlicher und finanzieller Hinsicht.
- Eine zentrale Datenbasis ist optimal, um unternehmenskritische Kennzahlen analysieren und daraus geeignete Maßnahmen zum Wohl aller Unternehmen ableiten zu können.
- Die Möglichkeit, Daten zentral, für alle zugänglich und zu jeder Zeit aktuell halten zu können, schafft eine hohe Akzeptanz bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die tägliche Arbeit wird dadurch erleichtert und effizienter.
Der Einsatz eines professionellen Werkzeuges wie xRM ist also eine unabdingbare Basis, den Kunden in den Mittelpunkt stellen zu können – genau deswegen, weil es weit mehr bietet als ein klassisches System für CRM.
Gerade in Krisenzeiten gilt das noch mehr: Trotz aller moderner Möglichkeiten steht immer noch im Fokus, dass Menschen Geschäfte mit Menschen machen wollen. Dazu ist der persönliche Kontakt sehr wichtig. Er schafft Vertrauen, was die Basis für den Erfolg einer Geschäftsbeziehung ist.
In der aktuellen Krise geht genau das nur sehr eingeschränkt oder gar nicht. Ein direkter Kontakt ist kaum möglich, was „normale“ Kundenbeziehungen zumindest stark erschwert, wenn nicht sogar unmöglich macht. Welche Inhalte eines xRMs tragen also ganz konkret in der Praxis dazu bei, auch in schwierigen Zeiten eine möglichst optimale Kundenbeziehung zu haben?
Kontakt- und Vertriebsmangement: In unserer modernen Informationslandschaft haben Kunden ein viel höheres Wissen als früher. Dies macht sie weitaus unabhängiger von einem Anbieter, wodurch intensive Geschäftsbeziehungen zunehmend wichtiger werden. Eine zentrale, für alle einzusehende Verwaltung aller möglichen Korrespondenzen – sei es per Telefon, per Web oder E-Mail – ist dabei unverzichtbar. Und das Ganze soll auch mobil möglich sein.
In der Praxis: Dank der Anruferkennung in Ihrem xRM können Sie Ihren Anrufer gleich direkt mit seinem Namen ansprechen.
Marketing: Jede noch so kleine Information ist wichtig, um die Qualität eines Kontaktes/einer Adresse zu verbessern. Das Informationsmanagement in xRM ermöglicht eine einfache Strukturierung und Analyse von Datensätzen für gezielte Kampagnenplanungen und anschließende Auswertungen.
In der Praxis: Serien-E-Mails und -briefe verlieren aufgrund der hervorragenden Datenbasis, die Sie in einem xRM haben, jeglichen Schrecken.
Lead- und Opportunitymanagement: Um den Vertrieb optimal zu steuern , ist es unerlässlich zu wissen, mit welcher Wahrscheinlichkeit und welchem Wert, welche Verkaufschance zu welchem Zeitpunkt voraussichtlich zu einem Abschluss kommt. Und natürlich ist es wichtig, die Herkunft der Verkaufschance zu kennen und entsprechend analysieren zu können.
In der Praxis: Einen Forecast auf Knopfdruck zu erstellen, ist mit xRM bequem und zu jeder Zeit aktuell möglich.
Projektmanagement: Eine permanent wachsende Komplexität stellt Unternehmen bei der Durchführung und Koordination vor immer neue Herausforderungen. Ressourcen müssen geplant und Meilensteine festgelegt werden, Leistungen erfasst und fakturiert sowie Tätigkeiten entsprechend dokumentiert werden.
In der Praxis: Mit xRM können Projektverantwortliche ihre Zeiten mobil beim Kunden erfassen, damit diese automatisiert fakturiert werden können. Das vermeidet (Übertragungs-)fehler und bedeutet für die Unternehmen eine nicht zu unterschätzende Zeit- und damit Kostenersparnis.
Service und Support: Das Herzstück einer professionellen Kundenbetreuung! Kunden erwarten, dass Service-Tickets nicht nur erfasst, sondern schnellstmöglich bearbeitet werden. Dabei sollen auch kundenspezifische Dienstleistungsvereinbarungen – sogenannte SLAs (Service Level Agreements) – überwacht und zu den entsprechend vereinbarten Konditionen automatisch berechnet werden. Die Abrechnung der Servicefälle muss transparent und zeitnah erfolgen. Vorhersehbare Leistungen wie Wartungen müssen einfach geplant und unkompliziert periodisch abgerechnet werden können.
In der Praxis: Mit der digitalen Signatur unterzeichnen Ihre Kunden die entstandenen Aufwände, wodurch eine nahtlose Berechnung erfolgen kann.
Handeln Sie also gerade in einer Krise und investieren Sie in die Digitalisierung Ihres Unternehmens! Dabei empfiehlt sich eine umfassende Strategie wie xRM, die weit mehr bietet als gängiges CRM. Damit Ihr Kunde weiter im Mittelpunkt steht und Ihr Unternehmen möglichst widerstandsfähig gegen Krisen wird.
xRM im Jahr 2025 – So sieht moderne Beziehungssteuerung aus
xRM hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Moderne Lösungen verbinden heute klassische CRM-Funktionen mit innovativen Technologien, die Unternehmen noch widerstandsfähiger machen.
Künstliche Intelligenz (KI) und Predictive Analytics unterstützen Vertrieb und Service, indem sie Verkaufschancen priorisieren, Kundenbedürfnisse vorhersagen und automatisch personalisierte Angebote erstellen. Service-Tickets werden automatisch kategorisiert und mit passenden Lösungsvorschlägen versehen – oft noch bevor der Kunde aktiv nachfragt.
Omnichannel-Kommunikation bündelt alle Kanäle – von E-Mail und Telefon über Social Media bis WhatsApp – in einer Oberfläche. Chatbots übernehmen rund um die Uhr Standardanfragen, während komplexe Anliegen nahtlos an den zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet werden.
Mit Cloud- und Mobile-first-Architektur können Teams ortsunabhängig arbeiten, Kundeninformationen in Echtzeit einsehen und Projekte gemeinsam steuern. Außendienstmitarbeiter haben dabei denselben Informationsstand wie Kollegen im Büro.
Auch Datenschutz und Compliance sind integraler Bestandteil: DSGVO-konforme Datenspeicherung, automatische Löschfristen und revisionssichere Dokumentation sind „by Design“ integriert, ebenso wie branchenspezifische Standards.
Durch intuitive Workflow-Automatisierung lassen sich Prozesse ohne Programmierkenntnisse abbilden: Ein neuer Lead aus einem Webformular wird automatisch angelegt, einer Kampagne zugeordnet und der Vertrieb informiert – alles in Sekunden.
Und dank Echtzeit-Datenvisualisierung behalten Entscheider den Überblick über Kennzahlen, Trends und Risiken. Interaktive Dashboards ermöglichen sogar „Was-wäre-wenn“-Analysen, um strategische Entscheidungen datenbasiert abzusichern.
xRM 2025 ist damit nicht nur ein Werkzeug zur Verwaltung von Kontakten, sondern ein zentrales Nervensystem, das Beziehungen in alle Richtungen steuert, Chancen frühzeitig erkennt und Unternehmen fit für die Zukunft macht.
Weiterführende Informationen zu Sage 100 xRM finden Sie hier.
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