Eine aktuelle Sage-Studie zeigt: Die elektronische Rechnungsstellung bietet kleinen Unternehmen in Deutschland ein enormes Einsparpotenzial – im Schnitt bis zu 13.500 Euro pro Jahr. Dennoch wird dieses Potenzial noch kaum genutzt.
Bis zu 13.500 Euro Einsparpotenzial: Warum sich die digitale Rechnungsstellung lohnt
Laut der Studie reduziert die elektronische Rechnungsstellung den Zeitaufwand fast um die Hälfte. Das verbessert den Cashflow, beugt Zahlungsausfällen vor und spart bares Geld. Unternehmensleiter, die sich noch aktiv selbst um pünktliche Zahlungen kümmern müssen, werden durch diese Umstellung deutlich entlastet.
Doch obwohl das so attraktiv klingt, nutzen bisher nur vier Prozent der deutschen KMU im B2B-Bereich diese Möglichkeit. Gleichzeitig gaben 57 Prozent an, dass verspätete Zahlungen ihrer Kunden zu Problemen bei der Bezahlung eigener Lieferanten führen.
Hier zeigt sich ein riesiger Hebel: Wer den Zahlungsverzug verhindern will, kommt um moderne Rechnungsprozesse nicht herum.
Potenzial für europäisches Wirtschaftswachstum
Europaweit könnte die Arbeitsproduktivität um bis zu 2,6 Prozent steigen, wenn KMU weniger Zeit mit administrativen Aufgaben und mehr Zeit mit strategischen Tätigkeiten verbringen könnten. Dieser Schritt wäre nicht nur für einzelne Unternehmen, sondern auch für die gesamte Wirtschaft von großem Vorteil.
E-Rechnung als Türöffner für die Digitalisierung
Die Einführung der elektronischen Rechnungsstellung stellt für viele Unternehmen mehr als nur die Erfüllung einer gesetzlichen Pflicht dar – sie wird zum Türöffner der Digitalisierung: 90 Prozent der über 9.000 befragten Unternehmen im Mittelstand haben nach der Einführung weitere Technologien implementiert, 22 Prozent sogar Künstliche Intelligenz im Rechnungswesen. Damit wird klar: Die E-Rechnung ist der Startschuss für eine umfassendere Rechnungsdigitalisierung und eine modernere Buchhaltung.
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Deutsche Unternehmen brauchen mehr Wissen und Unterstützung
Die größte Hürde: fehlende Kenntnisse. 32 Prozent der deutschen KMU wissen noch nicht genau, wie die elektronische Rechnungsstellung funktioniert – international sind es 26 Prozent. Gleichzeitig ist die Integration in bestehende Buchhaltungs- und Finanzsysteme für mehr als die Hälfte (55 Prozent) ein Problem.
Dazu kommt der Zeitdruck: Bereits seit dem 1. Januar 2025 müssen alle mehrwertsteuerpflichtigen Unternehmen in Deutschland in der Lage sein, elektronische Rechnungen zu empfangen. Ab 2028 wird auch die Ausstellung verpflichtend. Doch sechs Prozent der befragten deutschen Unternehmen glauben, erst ab 2030 technisch dazu bereit zu sein. Hier ist dringend Aufklärung gefragt.
Jetzt handeln: Pflicht erfüllen, Wettbewerbsvorteil sichern
Die elektronische Rechnungsstellung ist ein weiterer Schritt in eine digital vernetzte Wirtschaft. Wer jetzt in die Rechnungsdigitalisierung investiert, erfüllt nicht nur die E-Rechnungspflicht, sondern schafft auch die Basis, um den Cashflow zu verbessern, Zahlungsverzug zu verhindern und das Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Aufklärung und Unterstützung helfen, damit Kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland nicht den Anschluss verlieren.
Die Studienergebnisse können Sie sich in unserem Special zur E-Rechnung herunterladen.
Tipp
Rechnung goes digital:
Die Pflicht zur elektronischen Rechnungsstellung
Alles, was Sie zur Einführung der E-Rechnung wissen müssen, u.a.:
- Für welche Unternehmen gelten die Richtlinien
- Welche Formate sind zulässig
- Wie ist der Fahrplan
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