HOSOKAWA solids solutions modernisiert in kürzester Zeit Prozesse mit der Sage 100

HOSOKAWA solids solutions ist Spezialist für Schüttguthandling und bietet selbst entwickelte Prozesslösungen sowie Anlagen für vielfältige Produkteigenschaften und Betriebsbedingungen. 1969 gegründet, blickt das Landsberger Unternehmen auf über 50 Jahre Erfahrung im Umgang mit Schüttgut zurück. Mit Entwicklungs-, Fertigungs- und Testeinrichtungen in Deutschland und Spanien, den drei Geschäftsbereichen Anlagen, Komponenten und Service liefert HOSOKAWA solids Komplettlösungen an die Lebensmittel-, Pharma-, Chemie-, Mineral-, Umwelt-, Gummi- und Kunststoffindustrie.

Das breite Leistungsspektrum und die vielfältigen Prozesseigenschaften im Schüttguthandling erfordern eine kundenspezifische Konstruktion der Anlagen
und Systeme. Ein professionelles ERP-System, mit dem beispielsweise einzelne Baugruppen standardisiert werden können, bildet dabei die Basis für effizientes Arbeiten. Innerhalb von nur sechs Wochen hat HOSOKAWA solids mit Unterstützung der DPS Business Solutions GmbH (DPS BS) die ERP-Software Sage 100 eingeführt und in diesem Zuge Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette modernisiert.

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Firmenname HOSOKAWA solids solutions
Standort Landsberg am Lech
Branche Schüttguthandling
Mitarbeiterzahl 50
Betreuung seit 2021
Projektfokus ERP

„Die positiven Gespräche mit den Mitarbeitern der DPS BS haben Vertrauen geschaffen, dass die Sage 100 ein intuitives, flexibles System ist. Insbesondere im Vergleich mit SAP ist die Lösung von Sage wesentlich schneller und leichter zu implementieren.“

 

Otto Kilg, HOSOKAWA solids solutions

Projektverlauf

Wunsch nach Veränderung

Für das Traditionsunternehmen mit langjähriger Erfahrung und Know-how im Bereich der Schüttgutverarbeitung bot sich durch die Übernahme in die HOSOKAWA Alpine Group die Chance, Prozesse zu überdenken und neu aufzusetzen. Otto Kilg, Projektverantwortlicher bei HOSOKAWA solids, erzählt: „Die bisher eingesetzte Sage Classic Line wurde nur sporadisch für die Auftragsabwicklung genutzt und hat aufgrund fehlender Modernisierung im Unternehmen lediglich einen kleinen Teil der Prozesse abgebildet. Der Großteil der Prozesse lief außerhalb des ERP-Systems mit Excel-Tabellen ab, z.B. der Rechnungseingang oder die Lagerverwaltung. Damit einher gingen Medienbrüche zwischen den einzelnen Abteilungen von Konstruktion, über Einkauf, Projektplanung bis zur Zeiterfassung, die sich negativ auf die Produktivität ausgewirkt haben. Durch die Übernahme in die HOSOKAWA Alpine Gruppe kam eine Anbindung an das SAP-System der Konzern-Finanzbuchhaltung hinzu, die nur manuell und mit viel Zeitaufwand bewältigt werden konnte, da keine Schnittstelle zu SAP vorhanden war. Für eine positive Zukunftsprognose war klar, dass die Prozesse grundlegend modernisiert und mit einem neuen ERP-System abgebildet werden müssen.“

Standardisierung als Chance

In kürzester Zeit sammelte und priorisierte das Projektteam der DPS BS die Anforderungen an das neue System und erstellte einen Projektplan, der die Grundfunktionen für den Start in das neue Geschäftsjahr sicherte. Die hohe Bereitschaft HOSOKAWAs, sich an den vorgegebenen Standardprozessen zu orientieren, leistete einen wesentlichen Beitrag zur schnellen Einführung. Das neue System wurde als Chance gesehen, bisherige Prozesse konsequent zu modernisieren. Herr Kilg erläutert: „Es ist extrem hilfreich, ein System zu nutzen, das bereits Standardabläufe vorgibt, an denen man sich orientieren kann. Zum Beispiel war es in der Lagerverwaltung nicht möglich, unsere bisherigen Lagerplätze zu hinterlegen und so haben wir kurzerhand die Lagernummern, die Sage bereits vorgibt, für unsere Plätze übernommen. Gleichzeitig haben wir die Einführung genutzt, um die über die Jahre gewachsene Artikelstruktur aufzuräumen und mit Neudefinition nach Materialgruppen und standardisierten Artikelnummern Ordnung zu schaffen. Insgesamt ist es gelungen, 95% unserer Prozesse mit dem Standard von Sage abzubilden.“

Go-Live nach sechs Wochen

Zum Go-Live im Oktober 2021 konnten die 30 Anwender:innen aus Einkauf, Verkauf, Lager, Service und Rechnungswesen erfolgreich mit der Sage 100 in das neue Geschäftsjahr starten. Die Mitarbeiter:innen erkannten das Potential der neuen Software schnell und beteiligten sich motiviert an der Projekteinführung.
Otto Kilg benennt auch die gute Mitarbeit der Belegschaft als Erfolgsfaktor für die schnelle Einführung: „Wir konnten alle Mitarbeiter abholen und den Umstieg durch umfangreiche Schulungen erleichtern. Letztendlich haben die signifikanten Erleichterungen im Arbeitsalltag und die Transparenz der Abläufe alle überzeugt.“

30% Produktivitätssteigerung

Von der Rechnungsverarbeitung, über schlanke Kostenträgerrechnungen, mobile Projektzeiterfassung für Monteure bis zur automatisierten Anbindung an die Konzern-Finanzbuchhaltung von SAP ist es gelungen, manuelle Abläufe zu eliminieren. Auf diese Weise konnte die Fehleranfälligkeit entlang der gesamten Prozesskette von Konstruktion bis Abrechnung gesenkt und die Produktivität beträchtlich gesteigert werden: „Über alle Bereiche hinweg verzeichnen wir eine Produktivitätssteigerung von mindestens 30%. Der Erfolg des Projekts basiert darauf, dass genügend Fachkompetenz bei DPS BS vorhanden war und keine internen Hürden bestanden. Für unsere Unternehmensgröße ist Sage 100 eine optimale, ausgefeilte Industrielösung. Die Prozesse sind durchweg schlank und intelligent abgebildet. Wir sind jeden Tag positiv überrascht, was die Software alles leistet", stellt Herr Kilg zufrieden fest.

Gerüstet für die Zukunft

In den nächsten Schritten ist die Anbindung von SolidWorks für ein effizientes Product-Lifecycle-Management (PLM) fest eingeplant, die Erstellung automatisierter Stücklisten in der Produktion sowie eine JobBox-Integration. Damit ist die Digitalisierung und Modernisierung von HOSOKAWA solids jedoch noch lange nicht abgeschlossen, sondern wird u.a. mit Workflowlösungen für den Einkauf und Business Intelligence Reportings auch in Zukunft kontinuierlich vorangetrieben.

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